Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern eine Verantwortung, die den gesamten Weg unseres Kaffees begleitet: vom Anbau und der Verarbeitung im Ursprungsland über den Import und die Röstung bis zum Verkauf.
Denn Verantwortung endet für uns nicht an der Rösttrommel. Sie beginnt bei den Menschen, die den Kaffee anbauen, und reicht bis zu dem Moment, in dem er in deiner Tasse landet.
Hilfe zur Selbsthilfe: unser Herzensprojekt in Uganda
Ein wichtiger Teil unseres Engagements ist das Kaffeeprogramm von Celebrate Hope Ministries in den Regionen Rakai und Kyotera im Süden Ugandas.
Die Idee dahinter: Familien erhalten das Wissen, die Pflanzen und die notwendigen Werkzeuge, um durch den Kaffeeanbau eine langfristige wirtschaftliche Perspektive aufzubauen und zunehmend aus eigener Kraft für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Familien, die in das Programm aufgenommen werden, erhalten Schulungen, bis zu 300 Kaffeesetzlinge sowie die benötigten Werkzeuge, um ein eigenes Kaffeefeld anzulegen und zu bewirtschaften.
Fachleute und Mitarbeitende vor Ort begleiten die Bäuerinnen und Bauern. Sie vermitteln Kenntnisse über nachhaltige Anbaumethoden, den Schutz der Pflanzen und die Verbesserung der Ernteerträge.
Nach etwa zwei bis drei Jahren ist die erste Ernte möglich. Mit zunehmendem Ertrag kann das Kaffeefeld langfristig zu einer verlässlichen Einkommensquelle für die Familie werden.
Vom Hope Coffee Center bis in die Tasse
Nach der Ernte wird der Kaffee von Celebrate Hope Ministries zu fairen Konditionen aufgekauft und im Hope Coffee Center weiterverarbeitet. Dort wird er unter anderem aufbereitet, sortiert und für den weiteren Handel vorbereitet.
Mittlerweile unterstützt das Programm mehrere Tausend Bäuerinnen und Bauern. Viele von ihnen erzielen bereits eigene Ernten und schaffen sich durch den Kaffeeanbau eine langfristige wirtschaftliche Perspektive.
Im Jahr 2016 wurde Hope Coffee bei einem landesweiten Wettbewerb in Uganda für die Qualität seines Robustakaffees ausgezeichnet.
Über Delight & Style gelangt der Rohkaffee nach Deutschland. Das Unternehmen übernimmt den Import, die weitere Veredelung und den Vertrieb. Die direkte Zusammenarbeit und die kurzen, transparenten Handelswege entsprechen dabei unserem directTRADE-Gedanken.
Was konkret passiert
- Schulungen zu nachhaltigen Anbaumethoden und zur Pflege der Kaffeepflanzen
- Schonender und gezielter Einsatz geeigneter Dünge- und Pflanzenschutzmittel
- Wassersparende Bewirtschaftung, beispielsweise durch Mulchen
- Speicherung von Regenwasser und Wasserbecken zur Vorsorge in Dürrezeiten
- Mischkulturen, die den Boden schützen und zur Ernährungssicherheit beitragen
- Bereitstellung von Kaffeesetzlingen, Werkzeugen und landwirtschaftlicher Ausrüstung
- Fachliche Begleitung der Bäuerinnen und Bauern durch Mitarbeitende vor Ort
- Förderung familiengeführter Kaffeefelder und langfristiger Einkommensmöglichkeiten
- Faire Konditionen und möglichst direkte, transparente Handelswege
- Persönliche Kontakte und regelmäßige Berichte aus dem Projektgebiet
Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Verantwortung nicht nur zu versprechen, sondern sie entlang des gesamten Weges der Bohne sichtbar zu machen.
So schmeckt Verantwortung: in jedem fagiolo-Moment.